Inclusive Design

Wir entwickeln integrierte digitale Produkte, die Ergonomie, Design, soziale Kompetenz und Ästhetik verbinden.

Beim Konzipieren und Gestalten von digitalen Produkten haben wir den Anspruch, dass diese möglichst von allen Menschen zugänglich, nutzbar und erlebbar sind. 

Designsensor Illustration Inclusive Design

Unser Ziel: Einfach, attraktiv und gut für alle 

Inclusive Design bezeichnet die Gestaltung von Produkten und Umgebungen, die von allen Menschen im grösstmöglichen Umfang genutzt werden können, ohne dass eine Anpassung oder ein spezielles Design erforderlich ist.
Bereits vor Jahren forderte der Designer Ron Mace (1941 – 1998) eine Welt ohne Barrieren. Dazu formulierte er Kriterien, mit deren Hilfe er Produkte und Umgebungen für alle zugänglich machen wollte: Flexibilität, intuitive Benutzung, Fehlertoleranz sowie niedriger körperlicher Aufwand. Seine Gedanken sind heute aktueller denn je. Inclusive Design meint nicht spezifsche Produkte für eine bestimmte Gruppe von Menschen, sondern gute Gestaltung für alle Lebensabschnitte und Gegebenheiten.

Neue Anforderungen an Design durch veränderte Nutzer- und Käuferschichten

Immer mehr Menschen erreichen ein immer höheres Lebensalter – eine Tatsache, über die wir uns freuen, die uns aber gleichzeitig herausfordert.
Die zunehmende Alterung der Bevölkerung stellt neue Anforderungen an das Design von Produkten, Informations- und Kommunikationssystemen bis hin zur Konzeption von Dienstleistungs- und Serviceangeboten.
Studien belegen, dass die Mehrheit von befragten Seniorinnen und Senioren Probleme bei der Handhabung von digitalen Produkten und Geräte haben: unverständliche und unleserliche Gebrauchsanweisungen, zu kleine Schalter und Knöpfe und schlecht zu bedienende Benutzeroberflächen.
Dies aufgrund Einschränkungen in der Beweglichkeit, der Mobilität, reduzierte Handkraft und Fingergeschicklichkeit, Sehprobleme, eingeschränkte Hörfähigkeit und nachlassende Kraft und Ausdauer.
Inclusive Design bei der Gestaltung von digitalen Produkten trägt zu einem selbstständigen Leben im Alter bei. Von einer solchen Barrierefreiheit profitieren nicht nur Ältere, sondern alle Nutzer. 

Mehrwert von Inclusive Design für ihr Unternehmen

Studien und Tests belegen, dass Produkte, die im Hinblick auf die Bedürfnisse der älteren Generation entwickelt wurden, aufgrund der höheren Benutzerfreundlichkeit und der verbesserten Handhabung durchaus generationsübergreifend attraktiv sind und von allen Altersgruppen geschätzt werden. 
Eine wichtige Voraussetzung dafür ist jedoch, dass sie nicht so aussehen, als seien sie für ältere Menschen gemacht – sie dürfen nicht diskriminierend wirken. Ein Produkt darf niemanden beschämen, seine reduzierten Möglichkeiten und Fähigkeiten nicht vorführen, Einschränkungen nicht präsentieren. Dies betrifft verschiedene Designbereiche, primär Produkt-, Grafik-, Screen- und Interfacedesign, aber auch Dienstleistungen.  

Gutes Design trägt zur intuitiven Benutzung komplexer Produkte bei und ist zudem noch gestalterisch anspruchsvoll.

Design-Prizipien für Inclusive Design

Die Bewertungsrichtlinien für Universal Design sind die »Sieben Prinzipien« des Inclusive Designs.
Die Prinzipien wurden vom Zentrum für Universal Design an der North Carolina State University mithilfe von Experten aus den gesamten Usa erstellt.
Diese Prinzipien sind recht allgemein gehalten und können nicht in Zahlen ausgedrückt werden. Somit sind sie hilfreich, um uns im Designprozess in die richtige Richtung zu lenken, sie sind aber nicht geeignet, um Lösungen für spezifische Situationen zu bieten.

Unsere tägliche Herausforderung besteht darin, die sieben Prinzipien praxisfähig zu machen und sie an andere Normen und Richtlinien anzupassen.

Die Prinzipien des Universal Design

Copyright © 1997 NC State University, The Center for Universal Design

Breite Nutzbarkeit

Das Design ist für Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten von Nutzen (und auf dem Markt absetzbar).

Flexibilität im Gebrauch

Das Design unterstützt unterschiedliche individuelle Vorlieben und Möglichkeiten.

Einfache und intuitive Handhabung

Die Bedienbarkeit ist einfach und intuitiv, unabhängig von der Erfahrung, den Kenntnissen, den Sprachfähigkeiten oder der momentanen Konzentration des Nutzers.

Sensorische Wahrnehmbarkeit von Informationen

Das Design gewährleistet die gute Wahrnehmbarkeit notwendiger Informationen, unabhängig von der Umgebung oder von den sensorischen Fähigkeiten der Benutzer.

Fehlertoleranz

Das Design minimiert Risiken und negative Konsequenzen zufälliger oder unbeabsichtigter Aktionen.

Geringer körperlicher Kraftaufwand

Das Design kann effizient, komfortabel und mit einem Minimum von Ermüdung benutzt werden.

Erreichbarkeit und Zugänglichkeit

Zugänglichkeit, Erreichbarkeit und Bedienbarkeit sind, unabhängig von der Grösse des Benutzers, seiner Haltung oder Beweglichkeit, durch ausreichenden Platz bzw. angemessene Grösse/Höhe gewährleistet.

Unser Fokus: Simplexity

«Simplexity» bedeutet, die steigende «Complexity» unserer immer technisch werdenden Umwelt mit der Sehnsucht nach Einfachheit, «Simplicity», zu verbinden.

Gute Produkte sollen sich einfach anfühlen, ohne technischen Bombast. Sie sollen gezielt Unterstützung bieten, clever eingesetzte Navigations- und Orientierungshilfen haben, logisch angebrachte Tasten aufweisen und die Bedienungsmenüs sollen klar und verständlich sein.

In einer Gesellschaft, in der es so viel unter 20-Jährige wie über 75-Jährige gibt, müssen Aspekte der Funktionalität, der Handhabbarkeit, der Benutzerfreund- lichkeit und Sicherheit Vorrang haben vor Trends und Originalität, wenn man nicht beides miteinander verbinden kann.

Accessibility

Accessibility bildet eine Grundlage. Produkte, Dienstleistungen, Arbeitsplätze und Umgebungsbedingungen sollten so gestaltet sein, dass sie möglichst allen gleichermassen zugänglich sind.

Usability

Usability kennzeichnet die Gebrauchstauglichkeit eines Produkts: Wie effektiv, effzient und zufriedenstellend können bestimmte Ziele erreicht werden?

Acceptability

Acceptability schliesslich formuliert die Forderung, dass Produkte niemanden auf Grund ihres Aussehens stigmatisieren.

Joy of Use

Über die blosse Akzeptanz hinaus fordert Joy of Use, dass Gegenstände auch gefallen. Ethik und Ästhetik bilden eine Einheit.

Inclusive Design fordert und fördert ein neues Verständnis von Design. Sie wird in Zukunft keineswegs auf Schönheit verzichten, sondern die glitzernde Hülle mit erhöhter Funktionalität vereinen:

Design wandelt sich zum Problemlöser und arbeitet sich nicht mehr an einzelnen Produktfeatures ab, sondern denkt in Systemen.

Beyond Interface

Beyond Interface

Wir bringen neue Technologien mit den Bedürfnissen der Menschen in Einklang.

Human Centered Design

Nutzerzentriertes für digitale Produkte mit positivem Nutzungserlebnis.

Inclusive Design

Zugängliche, nutzbare und erlebbare digitale Produkte für möglichst alle Menschen.

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