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Millers UX Law

Warum 7 plus/minus 2 eine gute Wahl ist

Millers ux law

Das Millersche Gesetz besagt, dass sich eine Person im Durchschnitt nur 7 plus/minus 2 Objekte im Gedächtnis merken kann.

Menschliche Kurzzeitgedächtnis

Informationen lassen sich einfacher verarbeiten und memorieren, wenn diese in einer begrenzten Anzahl von Einheiten zusammengefasst werden. Bei der Interaktion mit digitalen Produkten ist das menschliche Kurzzeitgedächtnis sehr wichtig. Es speichert die Informationen, die die Nutzenden brauchen, um das Produkt (von der einfachen App bis zur komplexen Fachanwendung) zu bedienen. Wichtig ist, dass den Nutzenden so wenig wie möglich zugemutet wird und die kognitive Belastung auf eine Minimum reduziert wird.

Zu viele Informationen überfordern

Der Psychologe George Miller verfasste das Standardwerk «The Magical Number Seven, Plus or Minus Two: Some Limits on Our Capacity for Processing Information». Das Werk fasst seine Erkenntnisse zusammen, dass das menschliche Kurzzeitgedächtnis sich 7 plus/minus 2 (also maximal 9) Objekte merken kann. Die Anwendung von Millers Gesetz, bei der Gestaltung von digitalen Produkten, entlastet das Kurzzeitgedächtnis. Dies führt zu einem positiveren Nutzererlebnis bei der Interaktion mit Webseiten, Apps oder Softwareoberflächen.

Als Faustregel ist 7 plus/minus 2 immer noch eine gute Anzahl Objekte, obwohl es heute differenziertere Forschungsergebnisse gibt, die besagen, dass es vor allem auf die Art der Informationen und den Kontext ankommt. Aus dem Designalltag: Eine App oder Webportal mit 5 bis 9 Menüeinträgen kann gut funktionieren. Ein Onlinedienst mit 5 bis 9 verschiedenen Preismodellen wäre aber definitiv nicht sinnvoll. In diesem Fall sind 3 Optionen die Regel und 5 die maximale Obergrenze.

Das Millersche Gesetz im Designalltag anwenden

Informationseinheiten (Chunks) bilden, um damit die kognitive Belastung zu reduzieren, ist ein eine effektive Methode im Design. Damit lassen sich grosse Mengen an Informationen in überschaubare Gruppen organisieren. Häufig wird dies zur Vereinfachung von Designs eingesetzt, um beispielsweise einen langen Text in übersichtlich Abschnitte zu unterteilen, oder um mehrstellige Zahlencodes einfacher in ein Formular einzutragen.

 

Als Faustregel ist 7 plus/minus 2 immer noch eine gute Anzahl Objekte, obwohl es heute differenziertere Forschungsergebnisse gibt, die besagen, dass es vor allem auf die Art der Informationen und den Kontext ankommt. Aus dem Designalltag: Eine App oder Webportal mit 5 bis 9 Menüeinträgen kann gut funktionieren. Ein Onlinedienst mit 5 bis 9 verschiedenen Preismodellen wäre aber definitiv nicht sinnvoll. In diesem Fall sind 3 Optionen die Regel und 5 die maximale Obergrenze

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